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	<title>Verena und Daniel on Tour</title>
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	<description>Bericht von einer Reise durch Asien, Australien, Neuseeland und Suedsee</description>
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		<title>Tag 11-20: Dschungel, Regenwald, Kinabatangan River und Orang-Utan`s auf Borneo</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 16:14:45 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom:0;line-height:.17in;" align="left"><img class="alignleft size-medium wp-image-24" title="Borneo-0305DanumValley" src="http://verenaunddanielontour.files.wordpress.com/2009/08/borneo-0305danumvalley.jpg?w=300&#038;h=225" alt="Borneo-0305DanumValley" width="300" height="225" />Angekommen in Lahad Datu, ein sauberes und günstiges Hotel war schnell gefunden, dazu frisch gestärkt bei einem einfachen, aber akzeptablen Frühstück beim Chinesen direkt um die Ecke. Mittlerweile war offensichtlich, alles, was zu unternehmen sich lohnt, muss früh gebucht werden, um nicht immer mit &#8222;fully booked&#8220; abgewiesen zu werden. Und dazu sind Touren über Agenturen ca. dreimal so teuer, als auf eigene Faust was zu probieren. Das war ein Anreiz, der andere bestand darin, sich zurecht zu finden, auszuprobieren und sich unter das einheimische Volk zu mischen. Und damit hatten wir in Lahad Datu voll ins Schwarze getroffen. Hier waren keine &#8222;Touris&#8220; mehr zu sehen, die vielen Einheimischen sahen uns etwas verdutzt an, einige kicherten vor sich hin und andere musterten uns von oben bis unten, aber alle hatten eines gemein, wir wurden ständig freundlich gegrüßt, wahrscheinlich möchte jeder zu Hause stolz erzählen, er habe mit &#8222;komisch aussehenden Menschen&#8220; gesprochen. In Lahad Datu ist das Büro ansässig, dass uns eine Unterkunft im <strong>Regenwald</strong> geben konnte, und zwar in einer Station zu Forschungszwecken. Die andere Unterkunft für Touristen ist selbst für Europäer völlig überteuert. Und da Verena ja gern wieder studieren möchte, gaben wir uns kurzer Hand als Studenten aus, die als Projekt den Klimawandel und deren Veränderungen auf die Vegetation des Regenwaldes untersuchen. Rückfragen erfolgten zu unserem Erstaunen keine, wir registrierten uns und waren am nächsten Tag überpünktlich und mit minimalem Gepäck abfahrbereit wieder im Büro. Die beiden großen Rucksäcke konnten wir für den Ausflug im Hotel zwischenlagern, immer in Verbindung mit der Aussage &#8222;no problem, no problem&#8220;. Aber diese Erfahrung haben wir ja auch schon ganz zu Anfang in Kuala Lumpur gemacht, als der Rezeptionist vom Hostel auf unsere Bitte eingegangen ist, auf unseren Beutel &#8211; also eher Verena&#8217;s -, den wir Anfang Januar 2010 für Südostasien benötigen, aufzupassen. Etwa 20 km außerhalb bog der Kleinbus auf eine Art unbefestigten Schtterweg ab, wir konnten uns zwar nicht vorstellen, dass wir auf so einem Weg nun noch knapp 55 km vor uns hatten, aber es war tatsächlich so. Das Durchschnittstempo sank auch abrupt auf max. 20-30 km/h, Gefälle und Steigungen von 10-15 % waren keine Seltenheit und vor etlichen Schlaglöchern kamen wir sogar kurz zum Stillstand, ehe der Fahrer sein Vehikel vorsichtig darüber beförderte. Die nächsten 3 Stunden wurden wir sehr ordentlich durchgeschüttelt, anfangs fiel das gar nicht auf, da direkt abseits der Hauptstraße das <strong>Abenteuer Regenwald</strong> begann. Zunächst noch völlig fasziniert von dieser wildwuchernden Landschaft, teilweise konnte man keine 3 m ins Dickicht mehr schauen, oben überragten die bis zu 70 m hohen Mengaris Bäume, die wir bis dato nur aus irgendwelchen Filmen kannten, den Wald, aber dann wandelte sich unsere Laune über gelangweilt, genervt und bei Ankunft waren wir einfach nur noch erschöpft. Doch so spannend alles begann, die drei Tage entpuppten sich dann als Entäuschung und wir waren froh, in die Zivilsation zurückkehren zu können. Zusammengefasst gab es viel Regen, wenig Möglichkeiten, etwas auf eigene Faust zu unternehmen und kaum wilde Tiere zu bestaunen. Auch ein wunderschöner Sonnenaufgang mit Blick auf den ganzen Regenwald, wenn in nur wenigen Minuten Himmel und Erde das ganze Farbspektrum vollziehen und die Sonne am Ende den vom Nebel bedeckten Wald in neuem Glanz erstrahlen lässt, war zwar ein verheißungsvoller Auftakt, aber danach war es auch vorbei mit dem Abenteuer unseres 1.Regenwalderlebnisses. Nicht ganz, denn eine verdammt große Schrecksekunde hatten wir noch.Die gebuchte 4-Stunden-Tour wurde wegen anstehendem Gewitter abgesagt. Dann gab es aber nur einen Schauer und der Nachmittag noch so lang, nicht gut für uns zwei Abenteuerjunkies und Verena wollte ja schließlich unbedingt Affen aus der Nähe sehen.Acht verschiedene Affenarten sind im <strong>Danum Valley</strong> bzw. im ganzen Regenwald auf Borneo heimisch. Also ab auf den nur zwar 500m langen Nature Trail durch den Regenwald, denn den durfte man als Einzigen ohne Guide erkunden. Die Vorbereitung mit Anziehen, Vorbeugung gegen Blutegel, Moskitos oder Sonstigem dauerte ca. eine halbe Stunde, hinter dem Restaurant führte ein schmaler Weg zu einer Hängebrücke über einen Bach, der Start des Trails. Hoch motiviert und total aufgeregt überquerten wir die Brücke äußerst vorsichtig, auf der andere Seite eine vollkommen andere Welt, die Geräusche wurden schlagartig lauter, keine Straße mehr, nur noch ein schmaler Pfad, schlammig und nur noch breit genug für eine Person, rechts und links dichtes Unterholz, Sichtweiten von nur noch knapp 10m, wir tasteten uns ganz behutsam vor. Plötzlich ein starkes Rascheln von links, eigentlich raschelte es immer irgendwo, aber das musste etwas Größeres gewesen sein. Ein richtig großer pig-tailled makaque starrte uns auf allen Vieren aus sicherer Entfernung bewegungslos an, wir erstarrten ebenso und erwiderten den Blick, Verena ergänzte, &#8222;was machen wir jetzt?&#8220; Kaum hatte Sie die Frage beendet, rannte der Makake schon ein Stück seitlich zu uns, blieb dann wieder bewegungslos stehen und grölte mit einem tiefen aggressiven Ton los. Blitzartiger Pulsanstieg, gefolgt von Schweißausbruch und eines sofortigen Rückzugeswar unsere Reaktion . Wir drehten uns langsam und hatten nur ein einziges Ziel im Sinn, die Hängebrücke. Das Gehirn auf Hochtouren, &#8222;wo ist bloß die verdammte Brücke?, ich hab nix, um mich zu verteidigen?, Jetzt bloß nicht stolpern!, Ist der Affe allein?,&#8220; War er natürlich nicht, weiter hinten konnte ich weitere erkennen, aber er ist wohl der Anführer und wiederholte seine Aktion, diesmal nahm er allerdings direkten Kurs auf uns und wurde bedrohlicher. Verena drehte sich nicht mehr um, den Kopf zu Boden gerichtet starrte Sie nur den Schlamm vor ihren Füßen an, ich musste immer wieder schauen, wo er ist, dann wieder nach vorn, noch keine Brücke in Sicht und erneut wiederholte er seine Aktion, dann war er auch nur noch 6-7m hinter uns. Endlich, da vorn erschien das rettende Ufer, noch ein paar Meter. Der Makake verfolgte uns dann auch nicht mehr weiter, zum Glück waren wir gerade mal maximal 100m weit gekommen. Mit zittrigen Händen, weichen Knien,schweissgebadet und einem Adrenalinschub der anderen Sorte erreichten wir das andere Ufer, so hatte sich Verena ihr erstes Affenerlebnis auch nicht erträumen lassen. Später erfuhren wir vondem Guide, mit dem wir den Trail danach doch erfolgreich absolvierten, wir hätten genau richtig reagiert, da diese Art der Makaken zu den Agressivsten unter den Affen zählen, ehe wir am Tag drauf noch mal die 4-Stunden-Tour zum Tembaling Wasserfall in Angriff nahmen. Nüchternes Fazit, reichlich transpiriert, Trail nicht besonders schön und am Ende winkte ein ca. 5-7m hoher Wasserfall. Das Bad im kühlen Wasser zählte schon zur Hauptattraktion,Blutegel inklusive. Nach einer vorprogrammmierten zähen Autofahrt hatten wir nicht nur unsere Rucksaecke wieder, sondern auch zwei jüngere holländische Schwestern im Gepaeck , die als nächstes Ziel ebenfalls den kleinen Ort Sukau am <strong>Kinabatangan River</strong> ansteuerten, 40km weiter östlich abseits der Hauptverbindung zwischen Lahad Datu und Sandakan.Jeder hielt an, hier spielt jeder gern mal Chauffeur, um seine Kasse aufzubessern, aber forderten viel zu viel. Und so kam es, dass eine der beiden Holländerinnen ganz spontan den Daumen raushielt. Es dauerte nicht lang, ehe wir uns auf der Ladefläche eines Mini-LKWs zum Transport der Palmölfrüchte wiederfanden und uns die halbe Strecke zu seinem Haus mitnahm. Kurzer Zwischenstop bei der Familie, die uns sehr neugierig anschaute, dann weiter im Minibus des Freundes zum Zielort. Mit im Bus mussten wir jedoch ein Kleinkind vernehmen, an dessen offenen Wunden sich bereits mehrere Fliegen zu schaffen machten und uns schlagartig wieder bewusst werden ließ, dass Deutschland auch seine guten Seiten hat. Sukau selbst besteht nur aus einer einzigen Straße, den Fluss immer parallel in Sichtweite, ganz am Ende ging der Belag von Teer in Rasen über, wo unsere B&amp;B Lodge gelegen war, die bisher schlechteste Unterkunft, obwohl das Niveau bis auf Singamata bei allen nicht gerade hoch angesiedelt war. Am nächsten Morgen wurde Verena mit einem Sonnenaufgang und dem Beobachten eines Affen von der Veranda für ihr standardmäßiges frühe Aufstehen belohnt, ich zwar auch nicht viel spätergeweckt , aber dagegen sehr unsanft durch die Familie aus dem Nachbarzimmer, die wie Elefanten über den Holzboden trampelten und ständig die Zimmertür knallen ließ, sodass im Umkreis von 10km wahrscheinlich jedes Tier verschreckt wurde. Am Vormittag joggten wir bis zum Ortskern und zurück, nachmittags dann der erste &#8222;River cruise&#8220; flussabwärts. Der Kinabantangan hatte eine stattliche Breite mit brauner Färbung und das Ufer war durch den Wildwuchs teilweise nicht erkennbar. Mit 6 Personen vollbesetzt knatterte der 15PS Motor los. Nach einiger Fahrt wurden die ersten Affen in den Uferbäumen gesichtet, es waren jede Menge long-tailled-Makaken. Kurz darauf kamen auch schon die für den Fluss berühmten Nasenaffen. In Reih und Glied hangelten Sie sich von Ast zu Ast den Fluss entlang. Und die Intelligenz dieser Tiere zeigte sich, als einer von Ihnen durch vor und zurückwippen den kleinen Baum zum Schaukeln brachte und dann genau im Wendepunkt der Vorwärtsbewegung zum nächsten Baum sprang, was ohne wippen nicht möglich gewesen wäre. Danach erreichten wir einen Abzweig, sehr schmal, die Wasseroberfläche war spiegelglatt, die Bäume ragten nun teils bis zur Mitte und auf Einem davon und am Ufer -es schien gerade zu, als hätten Sie die täglichen Touren bereits erwartet- genosseneinige der vielen long Tailled-Makaken das Blitzlichtgewitter, zumindest posierten Sie in bester Modelmanier. Spätestens, als der von uns getaufte Klassenclown einen seiner Artgenossen in vorderster Front von hinten nahm, bestand daran kein Zweifel mehr. Verena war auf dem Rückweg über das Gesehene bereits überglücklich, da bot sich noch ein atemberaubender Anblick aus nächster Nähe. Zwei Pygmäen-Elefanten -wie der Name schon vermuten lässt- wesentlich kleiner als Ihre afrikanischen Freunde und den Informationen nach vom Aussterben bedroht, gönnten sich den Luxus einer Mahlzeit in Ufernähe. Auch von der Aufregung auf den versammelten Booten ringsrum ließen Sie sich nicht stören und beim Aufstehen sah man, dass Sie sogar zu dritt unterwegs waren. Das kleine Jungtier wurde stets gut behütet und konnte nicht älter sein als ein paar Wochen. Wir verbuchten den Tag als vollen Erfolg und als Entschädigung für die Enttäuschung im Danum Valley. Die gleiche Tour gabs dann -nur flussaufwärts- am nächsten Morgen, und zwar noch vor dem Frühstück um 6 Uhr, weil dann die Chance auf Affenbesichtigung am größten ist. Wenn das so weiter geht, werde ich noch zum Frühaufsteher, aber die erfolgreiche Tour entschädigte dafür zumindest. Die beiden Tage waren genau der richtige Vorgeschmack auf den nun anstehenden Besuch im <strong>Sepilok Park</strong> nahe Sandakan, DAS große Ereignis für Verena und Ihren heißgeliebten Orang-Utans, was übersetzt schlicht und einfach Waldmensch bedeutet. Auch die beiden Holländerinnen reisten mit uns dorthin, mit Ihnen hatten wir abends immer gemütlich das eine und andere Bierchen getrunken und nach deren eigene Aussage Ihre Sichtweise zu Deutschen verbessert. Eigentlich kaum vorstellbar, denn zurück gehalten mit unserem Aktionismus und Mitteilungsbedürfnis hatten wir uns natürlich nicht. Da die Zeit der Beiden aber wesentlich begrenzter war als unsere, mussten Sie bereits am nächsten Tag weiter, so verlebten wir ein paar nette Tage zusammen, doch auch die traute Zweisamkeit kam sowohl für Sie als auch für uns genau richtig wieder zurück. Und dann war es soweit, der Tag, auf den Verena schon seit Monaten hinfieberte, war nun endlich da. Das Ziel des Sepilok-Parks ist die Wiederaussetzung von <strong>Orang-Utans</strong>, die verwaistsind  oder verstoßen wurden. Die Fütterung in der Öffentlichkeit aus sicherer Entfernung dient als Einnahmequelle zur Fortführung des Zentrums. Bereits vorher versuchte ich, Verena´s Erwartungshaltung zu dämpfen, um einer möglichen Enttäuschung vorzubeugen, denn viele Internetforen waren mit Kritik als Abzocke übersäht, jetzt, im Nachhinein, kann man festhalten, Sie haben den Sinn des Parks definitiv nicht verstandenhaben . Aber wie sollte es anders sein, als der Wecker schellte, stand Verena bereits frisch geduscht, ausgehfertig und grinsend in gewohnter Haltung vor mir, &#8222;bin fertig!&#8220; Es war halb acht, der Park 10 Minuten fußläufig öffnete um 9 Uhr, &#8222;einfach Ruhe bewahren&#8220;, dachte ich, &#8222;so ist Sie halt!&#8220; Aber auch mich hatte Sie mittlerweile mit Ihrem Faible angesteckt, sodass wir um kurz nach neun den Park betraten, jedoch nicht, ohne durch Ihre strengen Vorkehrungen gegen Affenklau gekommen zu sein. Ein sicherer touristengeeigneter schmaler Holzsteg mit Geländer führt durch einen Auschnitt des Regenwaldes, hier wurde den Menschen der Weg begrenzt, schließlich bewegt man sich in dessen Lebensraumund nicht umgekehrt . An der Plattform für die Fütterung warteten bereits die ersten Besucher, vollends bewaffnet mit Hightech-Ausrüstung, um die besten Fotos und Videos aus der ersten Reihe machen zu können. Wir stellten uns kurz dazu, beobachteten jedoch die Bäume und die Leute auf dem weiteren Verlauf des Weges. Es wurde nur noch geflüstert, um die Affen nicht zu verschrecken. Plötzlich sah ich, wie ein paar Meter weiter jemand seinem Freund mit dem Finger etwas zeigen wollte. Ohne zu wissen, was das sein könnte, aber in stiller Hoffnung auf einen Orang-Utan, nahm ich Verena´s Hand und schlich zu den Beiden rüber. Kaum dort angekommen, raschelte es an besagter Stelle und tatsächlich, einer von Ihnen saß ca. 10m entfernt halbhoch im Baum. Als Verena ihn erhaschte, drückte Sie meine Hand, stand ansonsten völlig regungslos dar und strahlte ihn entzückt an. Kein Zaun, kein Gitter, nur ein Holzgeländer und 10m Regenwald trennten Verena und mich von dem O<strong>rang-Utan</strong>, aber es sollte noch viel aufregender werden. Er, Oscar hieß er -Verenahat  den Aufpasser später ausgefragt- schlug fast Parallelkurs zum Weg ein, aber nur fast, denn er näherte sich langsam, scheinbar neugierig dem Tumult auf dem Weg gegenüber, der mittlerweile entstanden war. Die Distanz hatte er mittlerweile halbiert und blieb seiner Richtung treu. Das war die Chance, ich zog Verena aus dem Tumult hinter mir her zu dem angepeilten Punkt, an dem Oscar das Geländer erreichen müsste und das sollte sich auszahlen, denn er schwing sich elegant auf das Geländer und saß nun direkt vor uns, nur knapp 1m von uns entfernt. Verena erstarrte fast in Ehrfurcht, ich bin mir sicher, ihren Puls gehört zu haben, so heftig schien er zu schlagen. Dann setzte er seinen Weg auf dem Geländer fort, wir und maximal drei weitere Leutein der “Pole Position”  rückwärts vor ihm, neben ihm der Aufpasser und dahinter dicht gedrängt die gesammelte Menschenmasse. Es war schon eine Art Marionettenspiel, bewegte sich Oscar, bewegten sich alle, stand er still, standen alle still. Nach nur wenigen Metern kletterteer  auch noch das Geländer herab auf den Weg, blieb dann sitzen und war uns so nah, dass Verena aus Respekt sogar einen Schritt zurück machte. Doch das hätte Sie nicht tun müssen, denn ehe ich reagieren konnte, umfasste er mit seiner Hand ganz sanft mein Bein, doch dann griff der Guide ein, denn Menschenkontakt dürfen Sie in ihrer Auswilderungsstufe nicht mehr haben. Also löste der Guide seine Hand von meinem Bein, doch schon hatte er seine andere Hand um mein anderes Bein gelegt. Erst dann gelang es ihm, Oscar auf den Arm zu nehmen und ihn davon zu tragen. Alle schlichen hinter her und Verena äußerte einen tiefen Seufzer, &#8222;wie gern würde Sie gerade mit dem Pfleger tauschen wollen&#8220;. Aber egal, Verena war sichtlich gerührt, konnte beim Warten auf die anstehende Fütterung kaum ihre Freudentränen verbergen und begründete das Anfassen meines Beines damit, als wollte Oscar mir sagen, ich habe die richtige Entscheidung getroffen, Ihn mit Verena besucht zu haben. Die anschließende Fütterung war eine Enttäuschung, lediglich ein Orang-Utan zeigte sich bei der 10 Uhr Fütterung dem Publikum rückenzugewandt, aber das konnte unsere Super-Laune nicht annähernd schmälern, hatte das vorherige Ereignis vor allem ihre Erwartung, als auch meine Zurückhaltung bei Weitem übertroffen. Direkt danach gab es noch als Zugabe viele Makaken ebenfalls aus nächster Nähe zu bestaunen, die sich ihren Weg durch den Waldboden bahnten. Freudestrahlend verließen wir den Park, in Vorfreude auf das Wiederkommen am Nachmittag zur zweiten Fütterung. Und da waren Sie wie angekündigt zahlreicher zu sehen. Von der Makakenbande wurden wir schon kurz hinter dem Eingang begrüßt, ein Orang-Utan beobachtete das Treiben auf der Besucherplattform aus sicherer Höhe -gar nicht auszudenken, wenn der Höhenangst haben würde- kletterte auch noch langsam ein Stück den Baum herunter, gleichzeitig begann die Fütterung, scheinbar hatten nun mehrere Orang-Utans Appetit und auch die Makaken machten sich nun auch auf der Fütterungsplattform breit. Alle Besucher waren also beschäftigt, nur Verena stand ein paar Meter weiter völlig glückselig, quasi allein unter einem Baum und bewunderte eine schwangere Orang-Utan Dame, wie Sie regungslos nur ca. 5m Luftlinie über ihr im Baum saß. Als krönenden Abschluss kam Verena am Ende auch noch ein Orang-Utan auf dem Geländer entgegen und der Tag hatte alle Erwartungen bei Weitem übertroffen. Und auch das nächste Ziel, der Park mit den heißen Quellen in Poring sollte unerwartet erfolgreich und schön werden.</p>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 20:07:19 +0000</pubDate>
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		<title>Tag 5-11: Semporna auf Borneo</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 11:53:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>verenaunddanielontour</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viele richtige Abenteuer standen also auf dem Programm, aber das erste Abenteuer hatten wir schon direkt nach Ankunft, und zwar vom 30 km weiter östlich liegenden Provinz-Flughafen in eine umliegende Stadt zu kommen, denn ganz nach dem Motto, hier ticken &#8230; <a href="http://verenaunddanielontour.wordpress.com/2009/07/24/tag-5-11-semporna-auf-borneo/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verenaunddanielontour.wordpress.com&amp;blog=8712212&amp;post=13&amp;subd=verenaunddanielontour&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-27" title="Borneo-0102Sipadan" src="http://verenaunddanielontour.files.wordpress.com/2009/07/borneo-0102sipadan.jpg?w=300&#038;h=225" alt="Borneo-0102Sipadan" width="300" height="225" /></p>
<p>Viele richtige Abenteuer standen also auf dem Programm, aber das erste Abenteuer hatten wir schon direkt nach Ankunft, und zwar vom 30 km weiter östlich liegenden Provinz-Flughafen in eine umliegende Stadt zu kommen, denn ganz nach dem Motto, hier ticken die Uhren sowieso bestimmt alle langsamer, räumten wir unser für den Flug provisorisch gepacktes Zeug erstmal gemütlich um. Der Bus nach Tawau-City war dann allerdings schon weg und der Nächste fuhr erst bei Ankunft der nächsten Maschine in knapp 3 Stunden. Prinzipiell laufen hier die Uhren nicht nach, sondern eher vor, so überpünktlich starten Busse, Flieger und öffentliche Verkehrsmittel. Mittels eines kleinen Tricks brachte uns dann ein Minibus für sogar kleines Geld bis zu unserem eigentlichen Ziel nach Semporna. Dort waren wir sowohl im Hostel als auch im Scuba-Junkies  Diving Center tatsächlich richtig eingebucht, einem der weltbesten Tauchspots, Pulau Sipadan stand somit nichts mehr im Weg, eigentlich. Wären da nicht noch Verena&#8217;s Magenkrämpfe, aber wenn Madame ein Ziel hat, verfolgt Sie es gnadenlos, komme, was wolle, gleichzeitig spielt aber auch ihr Magen verrückt, weil Sie ein totaler Kopfmensch ist und alle möglichen Schreckensszenarios durchspielt. &#8222;Oh, mein Gott, was ist, wenn das passiert? Und was, wenn das? Was machen wir, wenn sowas vorkommt? Und vor allem die starke Strömung?&#8220; Ein Psychiater hätte sein Jahresgehalt in den 3 Tagen verdienen können, so durfte ich als &#8222;erfahrener Hase&#8220; mit ganzen 24 Tauchgängen also den &#8222;Ruhepol&#8220; bilden und mir nicht anmerken lassen, wie nervös ich eigentlich selbst war, es waren definitiv keine leichten Tage für mich, die Anspannung stand uns beiden also bis zum Hals und Verena klammerte sich an ihren einzgen Strohhalm, der ihr noch blieb: ihr eigens mitgebrachter Lungenautomat! Am Morgen vor dem ersten Tauchgang natürlich immer noch keine Entspannung, aber als dann auch noch klar war, dass der Anschluss vom Automat nicht passte, stand Verena schon über der Wasseroberfläche kurz vor einem ihrer berüchtigten Panikattacken aus der Vergangenheit unter Wasser. Das Boot legte trotzdem mit uns ab, Verena hatte ja ein Ziel vor Augen, ich war auch etwas aufgeregt, hatte aber zumindest auf dem Boot richtig Spaß, als die beiden Außenborder ihre je 115 PS voll aufdrehten. Die Tagestour ging zur Insel Mataking und 2 Tauchgänge später sah die Welt auch für Verena schon wieder ein wenig besser aus. Allerdings nicht für mich, ich musste den 3.Tauchgang wegen Kopfschmerzen aussetzen. Im Vergleich zu Ägypten war Mataking aber enttäuschend, aber es war ja auch nur der Checkdive für Sipadan! Semporna selbst hat wirklich nichts zu bieten, es war für malayische Verhältnisse erschreckend, dass uns einmal bettelnde Kinder hinterliefen &#8222;Ringit,Ringit&#8220;. Hierher verirren sich wirklich nur Reisende zum Tauchen, genau wie wir, danach heißt es nur noch, bloß weg aus dieser Stadt. Verena ließ es aber nicht los, ihren eigenen Automaten benutzen zu wollen und bewies eine super Spürnase und fand tatsächlich einen Adapter, sodass der Strohhalm wieder da war. Am nächsten Morgen war es soweit und schon die Überfahrt nach Sipadan war der Hammer, ein etwas größeres Boot, angetrieben von 2 Außenbordern mit jetzt je 200 PS flog geradezu über die Celebes Sea und am Horizont erstrahlte die Insel nach 1 Stunde Fahrzeit wie gemalt in vollem Glanz, der Strand zog eine glatte Linie quer über das Meer, welches in schönstem Türkis leuchtete. Das i-Tüpfelchen der Schönheit gab das dicht bewachsene Palmenmeer ab, welches sich traumhaft im Himmelblau abzeichnete. Aber vor der Mittagspause auf der Insel war ja noch die kleine Hürde Tauchen zu überwinden. Eine einzige Anlegestelle, um die</p>
<p>sich die Tauchboote für die Registrierung tummelten, rundete die Vorstellung einer jeden Trauminsel ab. Danach gab es kein Zurück mehr für Verena, unterwegs teilte Sie dem Divemaster allerdings ja schon in ihrem &#8222;Bastel&#8220;-englisch all ihre Sorgen mit, der nette Schotte tat mir etwas leid, strahlte aber die nötige Ruhe aus und war sehr rücksichtsvoll. Kaum unter Wasser, noch händchen-haltend, löste sich aber jedes Unwohlsein und alle Bedenken sehr schnell in Luft auf. Von der vielfach erwarteten Strömung keine Spur, da, der erste Hai, ein kleiner Weißspitzenriffhai, doch die Pumpe blieb wieder erwarten ruhig. Dort ein paar Schildkröten, der nächste Hai und so weiter. Schildkröten gab es überall, es waren so viele, man konnte Sie gar nicht zählen und Haie kreutzten auch immer wieder unseren Weg. Auch das Riff zeigte sich farbenfroh und so gleiteten wir ganz behutsam am Riff entlang und genossen jede Minute. Zusammen mit der Mittagspause auf der Insel und dem weiteren Tauchgang am Barracuda Point, der diesen Namen mehr als zurecht trägt und Hunderte &#8211; vielleicht sogar bis zu Tausend, ich hab keine Volkszählung gemacht &#8211; von Barrakuda&#8217;s zirkulierend ihre Bahnen ziehen, war dies ein fantastischer Start, vor allem, weil wir dank der um Monate im voraus gemachten Buchung wohl die Einzigen waren, die eine Erlaubnis für 3 Tage Sipadan hatten. Das war auch gut so, denn jetzt wusste Verena, was Sie erwartet und die ausgebliebene Vorfreude darauf war für den Folgetag endlich da. Total erleichtert und glückselig bestiegen wir wieder das Boot am nächsten Morgen, doch Verena&#8217;s Sorgenfalten kamen ziemlich schnell auf der Überfahrt wieder zurück, denn bei starkem Seegang musste der Käpt&#8217;n oft das Gas wegnehmen und nicht frontal in die Wellen fahren, damit die Wucht des Aufpralls und des Gewichts des voll beladenen Bootes nach überstandener Welle besser abgefangen werden konnte. Und da war es wieder, das Strömungsproblem von Verena. Der andere Divemaster Dave checkte aber kurz die Strömungen vor Sipadan Island und beim über Bord springen rief jemand ganz dekadent &#8222;do not jump on the turtles!&#8220;, weil just zu dem Zeitpunkt gleich Mehrere zum Luftholen an oder kurz vor der Wasseroberfläche waren. Von Strömung weit und breit wieder nix mehr zu sehen, Glück gehabt, dachte ich kurz, bevor uns schon ein Hai zur Begrüßung empfing. Da noch einer, da schlafen zwei auf dem Grund, auch die Schildkröten erschienen wieder reihenweise. Während des zweiten Tauchgangs dasselbe Procedere, nur mit dem kleinen Unterschied, dass direkt neben einem Weißspitzenriffhai ein etwas größerer, grauer und bulliger aussehender Riffhai schwamm. Als dieser dann noch seine Wendigkeit und Schnelligkeit für den Bruchteil einer Sekunde aufblitzen ließ und kurz zuckte, war es allerdings meine Hand, die nach Verena&#8217;s Arm griff und mir eine Schrecksekunde verpasste. Kann aber auch daran liegen, dass Verena nicht mal mitbekommen hat, dass es zwei verschiedene Haiarten waren, aber das war bestimmt auch besser so. Beim 3.Tauchgang standen wir vor dem berühmten und mit Totenköpfen und Warnschild ausgewiesenen Eingang zu den Turtle Caverns, ein Unterwasser-Höhlensystem, indem viele Schildkröten der Theorie nach ihre Orientierung verlieren und ihnen dadurch zum Verhängnis wird, als mich erneut Kopfschmerzen einholten und Verena ganz solidarisch mit mir zusammen den Tauchgang kurz darauf abgebrochen hat. Auch die See hatte sich wieder beruhigt und ein anderes Boot musste auf dem Heimweg einsehen, dass es gegen die 400 PS keine Chance hat und wir beide waren nicht nur überglücklich über das Gelingen, sondern waren uns auch einig, den morgigen Tagestrip nach Sipadan wegen meiner wederkehrenden Kopfschmerzen fallen zu lassen. Wir beschlossen, diesen Tag ganz locker angehen zu wollen und unsere Weiterreise zu organisieren, doch es konnte natürlich nicht geschehen, ohne sich weitere Strapazen aufzubürden, denn Verena hatte im Vorhinein einen Tipp von einem Stelzenhaus mitten im Meer erhalten, wo man ein ganz entspanntes Ambiente vorfinden sollte, anders als in Semporna halt. Diese Idee fiel zunächst durch meine spontane Aufwands- und Nutzenabwägung, aber Verena hatte mal wieder ein Ziel. Die Suche danach war dann sehr einfach, es war ja schon von ihr im Reiseführer längst eingezeichnet, also noch vor dem Abendessen kurz dort vorbei, geht klar, morgen früh, Abfahrt um 7:30 Uhr, hallo wach! Ich war nicht gerade begeistert, das hieß nämlich mal wieder, den Wecker auf 6:00 Uhr zu programmieren und damit wie fast bisher immer in diesen Tagen sogar früher aufstehen, als wenn ich arbeiten müsste, na bravo, aber ich hatte ja zugesagt. Wenn ich  allerdings nur im Geringsten hätte ahnen können, was uns dort erwartet, hätte ich meine Klappe gehalten. Ich beschloss kurzer Hand, mich in Zukunft mit meinen Bedenken zurück zu halten, Verena kann also auch verdammt gute Ideen haben. Wir näherten uns und ich traute meinen Augen kaum. Um dieses Gebilde auf Stelzen herum ein riesiges Riff im türkis farbenes Meer, ein paar Meter abseits des Hauptteils ein überdachtes Floß mit 4 Hängematten &#8211; von uns Hängematten-Island getauft. Nach dem Ausstieg eröffnete sich eine überdachte und nach allen Seiten offene Essens- und Aufenthaltsfläche samt Rezeption, beim Blick nach unten im sauberen und gepflegten Zimmer schimmerte das Türkis des Meeres durch den Holzbolden &#8211; ok, nichts fallen lassen &#8211; und bei geöffneter Tür hätte man mit Anlauf in nur 5 Sekunden über das Geländer ins Meer springen können &#8211; Mist, warum fällt mir das bloß jetzt erst ein. Die Waschbecken befinden sich unter freiem Himmel und den Sonnenanbetern oder auch total Verrückten &#8211; je nach Sichtweise &#8211; steht noch eine Sonnenterrasse zur Verfügung, denn eines haben wir in der kurzen Zeit sehr schnell gelernt, die Sonne ist hier absolut kein Kindergeburtstag mehr, sondern stellt eine echte Gefahr für die Haut von uns Europäern dar, sodass wir für jede sonnenfreie Minute schon jetzt dankbar waren, aber davon gab es bisher jedoch kaum welche, obwohl auch immer reichlich Wolken am Himmel vorhanden waren, hier ist eben alles wieder etwas anders, wie auch der gewöhnungsbedürftige Linksverkehr. Es ist eine echte Konzentrationsleistung notwendig, den Blick beim Straßenüberqueren mal nicht die gewohnte links-rechts Kombination durchführen zu lassen, sondern umgekehrt. Auf unserem schwimmenden Hotel Singamata-Adventures stellt sich dieses Problem zum Glück dagegen wohl nur beim Schnorcheln, aber da ziehen wir bei den Fischen nach dem Grundsatz &#8222;der Größere hat Vorfahrt&#8220; einfach durch. Die Müdigkeit war dahin, mehrfach entschuldigte ich mich und durch einen Adrenalinschub der etwas anderen Art fühlte ich mich freier als wohl selten zuvor. Dies bekam Verena natürlich später auf Hängematten-Island zu spüren, als es ihr schon fast peinlich war, dass ich nicht geizte, mit Ohrstöpseln und Ipod bewaffnet meine Gesangsqualitäten a cappella unter Beweis zu stellen und dies &#8211; in der Hängematte liegend &#8211; in entsprechender Manier mit Gestik und Tanzeinlagen zu untermalen. So oder so ähnlich hab ich es mir ausgemalt, das &#8222;Ankommen&#8220; in der einjährigen Auszeit, von der aber gerade einmal ganze 10 Tage verstrichen sind. Der Stress und die Anspannung der letzten Tage, sogar Wochen und Monate, Jahre fielen mir in diesen 2 Tagen &#8211; wir hatten schon 1 Stunde nach Ankunft entschieden, einfach einen Tag dran zu hängen &#8211; wohl reihenweise von den Schultern und dieser Moment wird sich mir hoffentlich für immer in mein Hirn einprägen. Was Verena betrifft, genoss Sie sichtlich ihre Bestätigung meinerseits, aber für Sie sollte es auch ein ganz persönliches und unerwartetes Highlight geben. Es gibt dort nämlich ein schwimmbadgroßes eingezäuntes Meer-Aquarium, welches durch die Übergänge vom Essenssaal zu den Quartieren begrenzt ist, in dem Massen an Fischen verschiedenster Arten und Größe gehalten werden. Aber das Beste daran ist, dass man die Fische nicht nur von oben bestaunen kann, sondern auch dort schnorcheln darf. Für Verena wurde es auch schon bei der Ankunft blitzartig zu einem Highlight, als ich ihr ihren absoluten Lieblingsfisch, einen Napoleon mit einer stattlichen Größe von gut einem Meter zeigte. Ab diesem Moment gab es kein Halten mehr, Gepäck auf&#8217;s Zimmer, ABC-Ausrüstung raus, Kamera startklar gemacht und ab durch die Mitte. Sie freute sich wie ein kleines Kind bei der Bescherung und schon dann war offensichtlich, der Aufwand hatte sich mehr als gelohnt. Nach Zeit zum Lesen, Organisierens und einem Fitnessprogramm im Freien verließen wir völlig ausgeruht und mit sich und der Welt im Reinen am Tag 11 im Sonnenaufgang die Wohlfühloase Richtung Festland. Mit vollem Akku bereit für das nächste bevorstehende Abenteuer, die Eroberung des Dschungels, setzte sich der voll besetzte Minibus in Bewegung nach Lahad Datu, von der aus auf eigene Faust das Danum Valley angesteuert werden soll, ein über 400 Quadratkilometer großes Areal geschützten Regenwaldes im Landesinneren.</p>
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		<title>Tag 1-5: Auftakt in Malaysia`s Hauptstadt Kuala Lumpur</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 11:36:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>verenaunddanielontour</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Selamat petang! Übersetzt: Hi! Also erstmal waren der letzte Abend mit Feuerwerk und auch der Abschied am Flughafen einfach phänomenal, sowohl das Riesenbanner von meinem Dad und Marlies, der Sektlieferservice von Jörn, die vielen kleinen Nettigkeiten von euch, die Hilfe &#8230; <a href="http://verenaunddanielontour.wordpress.com/2009/07/24/tag-1-5-ankunft-und-erste-eindruecke/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=verenaunddanielontour.wordpress.com&amp;blog=8712212&amp;post=3&amp;subd=verenaunddanielontour&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-33" title="Malaysia-05KL" src="http://verenaunddanielontour.files.wordpress.com/2009/07/malaysia-05kl.jpg?w=225&#038;h=300" alt="Malaysia-05KL" width="225" height="300" /><strong><span style="color:#00000a;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Tahoma;"><span style="font-size:small;"><span style="font-style:normal;"><span>Selamat petang! </span></span></span></span></span></span><span style="color:#00000a;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Tahoma;"><span style="font-size:small;"><span style="font-style:normal;"><span>Übersetzt: Hi!</span></span></span></span></span></span></strong></p>
<h3><span style="color:#00000a;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Tahoma;"><span style="font-size:small;"><span style="font-style:normal;"><span>Also erstmal waren der letzte Abend mit Feuerwerk und auch der Abschied am Flughafen einfach phänomenal, sowohl das Riesenbanner von meinem Dad und Marlies, der Sektlieferservice von Jörn, die vielen kleinen Nettigkeiten von </span></span></span></span></span></span><span style="color:#00000a;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Tahoma;"><span style="font-size:small;"><span style="font-style:normal;"><span>euch, die Hilfe beim Aufräumen nach dem Feuerwerk oder sonstiges, es war einfach herrlich und gerade deshalb konnten wir guten Gewissens abreisen. Auch die Tränen flossen dann auch bei uns, als dann der Moment des Loslassens da war, aber das gehört ja wohl auch dazu!</span></span></span></span></span></span></h3>
<h3><span style="color:#00000a;"><span style="font-family:Tahoma;"><span style="font-size:small;">Knapp 10 Stunden spaeter und wenig Schlaf kamen wir dann in Bangkok Airport mit starker Bewoelkung an und hatten schon die erste Achterbahnfahrt vor unserem Weiterflug nach Kuala Lumpur hinter uns. Beim check in wollten Sie wegen Übergepaeck zusaetzlich ueber 30 Euro haben, also tricksten wir mal etwas und mussten nur 10 Euro zahlen. Dann gönnten wir uns die vorab schon ausgemachte Fussmassage (welche auch super zur Vorbeugung von Thrombose geeignet war!) und wollten noch eine Kleinigkeit essen, als Verena schon langsam nervös wurde wegen der Boarding Time&#8230;</span></span></span></h3>
<h3><span style="color:#00000a;"><span style="font-family:Tahoma;"><span style="font-size:small;">Ich schloss mich etwas widerwillig an, aber letztendlich sollte Sie recht behalten, denn auf dem Weg zum Gate hiess es plötzlich schon &#8222;final call&#8220; für unseren Flug! Ganz schnell verzog sich Verena&#8217;s entspannte Miene und der Stress hatte uns schon wieder eingeholt! Aber wer konnte auch ahnen, dass die Maschine 10 Minuten früher als geplant abheben wuerde! Im Flieger sah man uns dann die Erschöpfung aus dem fehlenden Schlaf der letzten Nacht an und bei Ankunft am Nachmittag in Kuala Lumpur gab es dann den erwarteten Hitzeschlag! Sonnenschein und Affenhitze, eigentlich genial, wenn man nicht 20 kg geschultert hat und ein Handgepäck bestehend aus einer ganzen Bücherei!</span></span></span></h3>
<h3><span style="color:#00000a;"><span style="font-family:Tahoma;"><span style="font-size:small;">Nach langem Warten an der Passkontrolle und Durchqueren des Zolls gings dann gleich wieder rund. Mit dem Skybus sollte es dann direkt in die City gehen, aber wie dann die Tickets an den Mann gebracht werden, war schon wieder äusserst witzig, denn man stelle sich drei verglaste Bankschalter nebeneinander vor. Mit ausgestreckten Armen wedelten Sie dann durch die Schlitze zur Geldübergabe gleichzeitig mit den Tickets, natuerlich nicht ohne dieses Wedeln mit lautem Rufen exklusiv zu untermalen nach dem Vorsatz, wer am lautesten schreit, kriegt den Kunden!</span></span></span></h3>
<h3><span style="color:#00000a;"><span style="font-family:Tahoma;"><span style="font-size:small;">Da wir bis zu dem Zeitpunkt noch keine RM, sondern nur Thai-Baht hatten, musste Verena ziemlich schnell lernen, wenn man die Dreiecksumrechnung nicht kennt, sollte man auch keine Geschäfte machen und so zahlten wir statt 3 Euro knapp 11! Aber ich kann euch versichern, dass passiert ihr nicht wieder!</span></span></span></h3>
<h3><span style="color:#00000a;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Tahoma;"><span style="font-size:small;"><span style="font-style:normal;"><span>Die Stadt ist super, endlich wieder richtige Action im Asia Stil, genau nach meinem Geschmack. Zwei</span></span></span></span></span></span><span style="color:#00000a;"><span style="font-family:Tahoma;"> Tage Akklimatisierung</span></span><span style="color:#00000a;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Tahoma;"><span style="font-size:small;"><span style="font-style:normal;"><span> liegen nun hinter uns,</span></span></span></span></span></span><span style="color:#00000a;"><span style="font-family:Tahoma;"> den Abschied verdaut, die Ankunft mit dem kurzzeitigem Stress verarbeitet, </span></span><span style="color:#00000a;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Tahoma;"><span style="font-size:small;"><span style="font-style:normal;"><span>dann </span></span></span></span></span></span><span style="color:#00000a;"><span style="font-family:Tahoma;">legten wir </span></span><span style="color:#00000a;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Tahoma;"><span style="font-size:small;"><span style="font-style:normal;"><span>endlich </span></span></span></span></span></span><span style="color:#00000a;"><span style="font-family:Tahoma;">los, unser erstes Ziel zu entdecken. Entspannung und &#8222;Ankommen&#8220; bei einer Städtetour in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur war natürlich nicht möglich, zu vielfältig und aufregend war es, sich in diesem hecktischen Treiben zurecht zu finden. Und wer jetzt noch Verena kennt, kann sich bestimmt vorstellen, wie das Tagesprogramm abgespult wird!!! Gegen 6:45 Uhr bestaunten wir also die alltäglichen Berufspendler in der U-Bahn auf unserem Weg zur Wartehalle für die Skybridge, die das Wahrzeichen der Stadt, die Petronas Twin Tower, in 170m Höhe verbindet. Zu Verena&#8217;s Verteidigung sei allerdings erwähnt, wer zu spät kommt, hat schlichtweg Pech, da nur 800 Besucher pro Tag nach strikt eingehaltenen Vorschriften den Ausblick von der Skybridge genießen dürfen. Die Wartezeit war auch gar nicht das Problem, sondern erinnerte vielmehr die Temperatur an deutsches Wetter, hier kurz ein großes Lob an die Klimaanlagenhersteller, die funktionieren so prächtig, dass Verena wie viele Andere selbst vorbereitet mit langen Klamotten immer noch gefroren haben und </span></span><span style="color:#00000a;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Tahoma;"><span style="font-size:small;"><span style="font-style:normal;"><span>sie </span></span></span></span></span></span><span style="color:#00000a;"><span style="font-family:Tahoma;">hin und wieder polterte. Und da das Stadtbild wie in vielen asiatischen Großstädten von Smog getrübt ist, war die Sicht zudem auch eher mäßig. Verena bettelte förmlich nach Hitze und wir kührten die Petronas Tower irgendwann zum größten Kühlschrank weltweit. Ob es wohl gerade einen Wettbewerb fürs Guinness Buch gibt? Verena stürmte gerade zu aus dem Gebäude und legte nach und nach wieder die langen Wärmespender ab, brauchte aber mittags auch ihren 20-Minuten-Schlaf als Tribut für das frühe Aufstehen, generell waren wir beide während der 4 Tage noch oft müde, was Verena immer noch auf die Gewöhnungsphase schieben konnte, mein Argument sah da etwas anders aus. Der direkt dahinter befindliche, sehr gepflegte Park eignete sich für das Nickerchen eigentlich hervorragend, wenn nicht die Wachleute für Ordnung sorgen würden. Immerhin reichte es für 15 Min., ehe </span></span><span style="color:#00000a;"><span style="text-decoration:none;"><span style="font-family:Tahoma;"><span style="font-size:small;"><span style="font-style:normal;"><span>e</span></span></span></span></span></span><span style="color:#00000a;"><span style="font-family:Tahoma;">iner von ihnen uns bemerkte und ich aus der Ferne durch den Pfiff einer Trillerpfeife geweckt wurde, der mir sofort verriet, dass ein Mittags-Nickerchen alles andere als gewünscht ist. Aber danach sollte es keine Schwierigkeiten mehr mit den Ordnungshütern geben, vielmehr ließen wir uns auf dieses pulsierende Stadtleben ein, zogen anfangs wie typische Touristen, immer wieder den Blick auf die Straßenkarte gerichtet los, bevor ich mir diese am dritten Tag bereits wieder schenken konnte, so oft waren wir zu Fuß unterwegs, um möglichst viele Eindrücke aufsaugen zu können. Verena hat das mit der Orientierung und Merken von Straßennamen zwar auch probiert, aber dieses Unterfangen erfolglos abgebrochen. Chinatown als Ausgangspunkt war optimal, an jeder Ecke gab es Essensstände und Garküchen, manche waren aber auch aus nicht kleinlicher Sicht sehr fragwürdig bezüglich Hygiene, so wählten wir diese nach unserem Gutdünken aus, aber dort hat es uns überall geschmeckt, nachdem wir entweder nach Bildern entschieden haben oder dem Chef de Cuisine mitgeteilt haben, dass wir genau das haben wollen, was gerade in seinem Wok vor sich hin köchelt. Auch Sport stand auf unserem Programm, das ganze Übergepäck muss sich ja auch lohnen. Also Laufschuhe angeschnallt bei 30 Grad, Karte voraus und einfach los Richtung Lake Gardens, einmal quer durch mit Stop für das Fitnessprogramm und anschließendem Besuch im Bird Park. Dafür ernteten wir natürlich ein paar fragende Blicke von Einheimischen, aber es war nicht nur ein großartiges Gefühl, sondern auch eine schnelle Methode, um für diesen auch nicht besonders spektakulären Park einen ganzen Tag opfern zu müssen. So konnten wir auch testen, ob die heilende Therapie der fußknabbernden Fische einen Tag vorher hielt, was Sie versprochen hatte. Dies konnten wir zwar nicht direkt feststellen, aber bei meiner Hornhaut unter den Füßen müssen die Fische danach satt gewesen sein wie schon lange nicht mehr! <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </span></span></h3>
<h3><span style="color:#00000a;"><span style="font-family:Tahoma;">Zum weiteren Wohlfühlprogramm gönnten wir uns ebenfalls eine Rückenmassage, abends ne Shisha mit Bierchen, bevor das Essen gehen in einem Drehrestaurant über der Stadt mit Blick auf die beleuchteten Petronas Tower am letzten Abend gecancelled werden musste, da Verena&#8217;s Magen auch endlich in Malaysia angekommen war und sich mit üblen Magenkrämpfen bedankte. Nachdem wir dann auch feststellten, dass unser Weiterflug in das unbekannte Borneo schon um 7:20 Uhr ging und nicht wie vorher gedacht erst um 13:00 Uhr, war noch mal kurzzeitig Stress ausgebrochen, Wecker stellen auf 3:00 Uhr unvermeidlich, aber so früh morgens fliegen wird uns jetzt auch nicht mehr unterkommen, so viel steht fest! Nach diesmal perfekter Zusammenarbeit und Timing betraten wir das voll besetzte Flugzeug nach Tawau und waren vielleicht einigermaßen gewappnet für diese wohl außergewöhnliche Insel Borneo mit ihren für uns so schwer einschätzbaren Facetten, dachten wir zumindest&#8230;</span></span></h3>
<h3><span style="color:#00000a;"><span style="font-family:Tahoma;">Allein der Teil Sabah im Nordosten der Insel, der noch zu Malaysia gehört, soll unser erstes großes Abenteuer &#8211; bestehend aus vielen Highlights &#8211; werden und es liegen nun 4 Wochen vor uns, welche uns wohl auch Einiges abverlangen werden. </span></span></h3>
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