Selamat petang! Übersetzt: Hi!
Also erstmal waren der letzte Abend mit Feuerwerk und auch der Abschied am Flughafen einfach phänomenal, sowohl das Riesenbanner von meinem Dad und Marlies, der Sektlieferservice von Jörn, die vielen kleinen Nettigkeiten von euch, die Hilfe beim Aufräumen nach dem Feuerwerk oder sonstiges, es war einfach herrlich und gerade deshalb konnten wir guten Gewissens abreisen. Auch die Tränen flossen dann auch bei uns, als dann der Moment des Loslassens da war, aber das gehört ja wohl auch dazu!
Knapp 10 Stunden spaeter und wenig Schlaf kamen wir dann in Bangkok Airport mit starker Bewoelkung an und hatten schon die erste Achterbahnfahrt vor unserem Weiterflug nach Kuala Lumpur hinter uns. Beim check in wollten Sie wegen Übergepaeck zusaetzlich ueber 30 Euro haben, also tricksten wir mal etwas und mussten nur 10 Euro zahlen. Dann gönnten wir uns die vorab schon ausgemachte Fussmassage (welche auch super zur Vorbeugung von Thrombose geeignet war!) und wollten noch eine Kleinigkeit essen, als Verena schon langsam nervös wurde wegen der Boarding Time…
Ich schloss mich etwas widerwillig an, aber letztendlich sollte Sie recht behalten, denn auf dem Weg zum Gate hiess es plötzlich schon “final call” für unseren Flug! Ganz schnell verzog sich Verena’s entspannte Miene und der Stress hatte uns schon wieder eingeholt! Aber wer konnte auch ahnen, dass die Maschine 10 Minuten früher als geplant abheben wuerde! Im Flieger sah man uns dann die Erschöpfung aus dem fehlenden Schlaf der letzten Nacht an und bei Ankunft am Nachmittag in Kuala Lumpur gab es dann den erwarteten Hitzeschlag! Sonnenschein und Affenhitze, eigentlich genial, wenn man nicht 20 kg geschultert hat und ein Handgepäck bestehend aus einer ganzen Bücherei!
Nach langem Warten an der Passkontrolle und Durchqueren des Zolls gings dann gleich wieder rund. Mit dem Skybus sollte es dann direkt in die City gehen, aber wie dann die Tickets an den Mann gebracht werden, war schon wieder äusserst witzig, denn man stelle sich drei verglaste Bankschalter nebeneinander vor. Mit ausgestreckten Armen wedelten Sie dann durch die Schlitze zur Geldübergabe gleichzeitig mit den Tickets, natuerlich nicht ohne dieses Wedeln mit lautem Rufen exklusiv zu untermalen nach dem Vorsatz, wer am lautesten schreit, kriegt den Kunden!
Da wir bis zu dem Zeitpunkt noch keine RM, sondern nur Thai-Baht hatten, musste Verena ziemlich schnell lernen, wenn man die Dreiecksumrechnung nicht kennt, sollte man auch keine Geschäfte machen und so zahlten wir statt 3 Euro knapp 11! Aber ich kann euch versichern, dass passiert ihr nicht wieder!
Die Stadt ist super, endlich wieder richtige Action im Asia Stil, genau nach meinem Geschmack. Zwei Tage Akklimatisierung liegen nun hinter uns, den Abschied verdaut, die Ankunft mit dem kurzzeitigem Stress verarbeitet, dann legten wir endlich los, unser erstes Ziel zu entdecken. Entspannung und “Ankommen” bei einer Städtetour in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur war natürlich nicht möglich, zu vielfältig und aufregend war es, sich in diesem hecktischen Treiben zurecht zu finden. Und wer jetzt noch Verena kennt, kann sich bestimmt vorstellen, wie das Tagesprogramm abgespult wird!!! Gegen 6:45 Uhr bestaunten wir also die alltäglichen Berufspendler in der U-Bahn auf unserem Weg zur Wartehalle für die Skybridge, die das Wahrzeichen der Stadt, die Petronas Twin Tower, in 170m Höhe verbindet. Zu Verena’s Verteidigung sei allerdings erwähnt, wer zu spät kommt, hat schlichtweg Pech, da nur 800 Besucher pro Tag nach strikt eingehaltenen Vorschriften den Ausblick von der Skybridge genießen dürfen. Die Wartezeit war auch gar nicht das Problem, sondern erinnerte vielmehr die Temperatur an deutsches Wetter, hier kurz ein großes Lob an die Klimaanlagenhersteller, die funktionieren so prächtig, dass Verena wie viele Andere selbst vorbereitet mit langen Klamotten immer noch gefroren haben und sie hin und wieder polterte. Und da das Stadtbild wie in vielen asiatischen Großstädten von Smog getrübt ist, war die Sicht zudem auch eher mäßig. Verena bettelte förmlich nach Hitze und wir kührten die Petronas Tower irgendwann zum größten Kühlschrank weltweit. Ob es wohl gerade einen Wettbewerb fürs Guinness Buch gibt? Verena stürmte gerade zu aus dem Gebäude und legte nach und nach wieder die langen Wärmespender ab, brauchte aber mittags auch ihren 20-Minuten-Schlaf als Tribut für das frühe Aufstehen, generell waren wir beide während der 4 Tage noch oft müde, was Verena immer noch auf die Gewöhnungsphase schieben konnte, mein Argument sah da etwas anders aus. Der direkt dahinter befindliche, sehr gepflegte Park eignete sich für das Nickerchen eigentlich hervorragend, wenn nicht die Wachleute für Ordnung sorgen würden. Immerhin reichte es für 15 Min., ehe einer von ihnen uns bemerkte und ich aus der Ferne durch den Pfiff einer Trillerpfeife geweckt wurde, der mir sofort verriet, dass ein Mittags-Nickerchen alles andere als gewünscht ist. Aber danach sollte es keine Schwierigkeiten mehr mit den Ordnungshütern geben, vielmehr ließen wir uns auf dieses pulsierende Stadtleben ein, zogen anfangs wie typische Touristen, immer wieder den Blick auf die Straßenkarte gerichtet los, bevor ich mir diese am dritten Tag bereits wieder schenken konnte, so oft waren wir zu Fuß unterwegs, um möglichst viele Eindrücke aufsaugen zu können. Verena hat das mit der Orientierung und Merken von Straßennamen zwar auch probiert, aber dieses Unterfangen erfolglos abgebrochen. Chinatown als Ausgangspunkt war optimal, an jeder Ecke gab es Essensstände und Garküchen, manche waren aber auch aus nicht kleinlicher Sicht sehr fragwürdig bezüglich Hygiene, so wählten wir diese nach unserem Gutdünken aus, aber dort hat es uns überall geschmeckt, nachdem wir entweder nach Bildern entschieden haben oder dem Chef de Cuisine mitgeteilt haben, dass wir genau das haben wollen, was gerade in seinem Wok vor sich hin köchelt. Auch Sport stand auf unserem Programm, das ganze Übergepäck muss sich ja auch lohnen. Also Laufschuhe angeschnallt bei 30 Grad, Karte voraus und einfach los Richtung Lake Gardens, einmal quer durch mit Stop für das Fitnessprogramm und anschließendem Besuch im Bird Park. Dafür ernteten wir natürlich ein paar fragende Blicke von Einheimischen, aber es war nicht nur ein großartiges Gefühl, sondern auch eine schnelle Methode, um für diesen auch nicht besonders spektakulären Park einen ganzen Tag opfern zu müssen. So konnten wir auch testen, ob die heilende Therapie der fußknabbernden Fische einen Tag vorher hielt, was Sie versprochen hatte. Dies konnten wir zwar nicht direkt feststellen, aber bei meiner Hornhaut unter den Füßen müssen die Fische danach satt gewesen sein wie schon lange nicht mehr!
Zum weiteren Wohlfühlprogramm gönnten wir uns ebenfalls eine Rückenmassage, abends ne Shisha mit Bierchen, bevor das Essen gehen in einem Drehrestaurant über der Stadt mit Blick auf die beleuchteten Petronas Tower am letzten Abend gecancelled werden musste, da Verena’s Magen auch endlich in Malaysia angekommen war und sich mit üblen Magenkrämpfen bedankte. Nachdem wir dann auch feststellten, dass unser Weiterflug in das unbekannte Borneo schon um 7:20 Uhr ging und nicht wie vorher gedacht erst um 13:00 Uhr, war noch mal kurzzeitig Stress ausgebrochen, Wecker stellen auf 3:00 Uhr unvermeidlich, aber so früh morgens fliegen wird uns jetzt auch nicht mehr unterkommen, so viel steht fest! Nach diesmal perfekter Zusammenarbeit und Timing betraten wir das voll besetzte Flugzeug nach Tawau und waren vielleicht einigermaßen gewappnet für diese wohl außergewöhnliche Insel Borneo mit ihren für uns so schwer einschätzbaren Facetten, dachten wir zumindest…
Allein der Teil Sabah im Nordosten der Insel, der noch zu Malaysia gehört, soll unser erstes großes Abenteuer – bestehend aus vielen Highlights – werden und es liegen nun 4 Wochen vor uns, welche uns wohl auch Einiges abverlangen werden.
hallo ihr beiden…hoffe ihr habt weiterhin so viel spass…gggggvvvvvvlllllggggg von uns… steffi und dirk
denken gaaaaaaaaaaaaaaaanz oft an euch!!!!!
Hi,
viel spässken in indonesien, solltet ihr richtung lombok kommen, macht doch mal einen abstecher auf gili air und grüßt mal die jungs von der bungalow anlage, bob marley legend^^, hihi….viel spass
mattin